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Eintrag 5 von 29 Einträgen in Hexenlexikon J

Hexenlexikon J

James, William

  (1842-1910) amerikanischer Philosoph und Psychologe, Bruder des Romanciers Henry James. Nach J. sind Philosophien ein Ausdruck des persoenlichen Charakters und Temperaments eines Menschen. Sie sind Hilfsmittel, die den Menschen bei der Loesung ihrer Probleme beistehen und sollten daher in bezug auf ihre praktischen Konsequenzen fuer das menschliche Leben beurteilt werden. Die herrschende Wahrheit sei dann wahr, wenn sie praktische Auswirkungen auf das menschliche Leben habe. Seine Buecher The Will to Belief (Der Wille zu glauben, 1897) und The Varieties of Religious Experiences 1902 (Die Vielfalt religioeser Erfahrungen 1979), haben viele Esoteriker und Okkultisten beeinflusst. In seinen Buechern untersucht J. die Frage des Glaubens in bezug auf die Faelle, in denen kein direkter Beweis fuer den Glauben eines Menschen vorhanden ist. Er gelangt dabei zu der Schlussfolgerung, dass religioese Gebote bei den Glaeubigen eigene Wahrheiten schaffen und bei ihnen religioese Erfahrungen hervorrufen koennen, weil sie es (1842-1910). Den Glauben an Gott definiert einer der Hauptvertreter der philosophischen Schule des Pragmatismus gemaess dieser Theorie: Der Glaube an Gott wird beim Glaeubigen dadurch gerechtfertigt, dass er seine Erfahrungen positiv beeinflusst.


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